Archiv Bürgerbewegung Leipzig e.V.

Gefördert durch die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur

Gefördert durch die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur

Überschrift
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Den Jahren der Repressionen folgt eine gewisse „Befriedung“ der Gesellschaft. Über eine spürbare Verbesserung des Lebensstandards können die Menschen materiell „ruhiggestellt“ werden. Ebenso bemüht sich das Regime um eine Aussöhnung mit der Intelligenz. Nach und nach werden kleine Freiheiten gewährt, Publikationsverbote teilweise aufgehoben und wissenschaftliches Arbeiten mit weniger staatlichen Schranken möglich.
Kádárs ungeschriebener Gesellschaftsvertrag

Eine im März verkündete Amnestie für politische Gefangene ebnet den Weg zur Wiederaufnahme politischer und wirtschaftlicher Beziehungen mit dem Westen. Ende 1963 kommt es zu offiziellen Kontakten mit Frankreich und Großbritannien.

 

Themenblock Ungarn

„Es gibt keinen Dritten Weg“

Auch in der DDR nähren der 20. Parteitag der KPdSU mit seiner Verurteilung Stalins sowie die Situation in Polen Hoffnungen auf eine neue Politik. Innerhalb der SED sorgen diese Offenbarungen für Unsicherheit.

Autos, Jeans und heiße Scheiben

Der Ausdruck „Gulaschkommunismus“ geht auf Nikita Chruschtschow zurück und meint die Aufhebung der Stalin-Doktrin vom Primat der Schwer- und Stahlindustrie in der sozialistischen Wirtschaftpolitik.

Antipolitik

Der ungarische Essayist und Schriftsteller György Konrád fordert 1984 in seinem Buch „Antipolitika“ eine geistig-politische Neuorientierung, um der Kriegsgefahr im hochgerüsteten Europa zu begegnen.

Stimmungs- und Protestparometer

Ungarn beginnt am 2. Mai 1989, seine Grenze nach Österreich abzubauen. Am 12. Juni wird der ungarische Beitritt zur Genfer Flüchtlingskonvention rechtswirksam.

Der berühmte letzte Tropfen

Am 11. September sei Hartmut Ferworn, Koch der Mitropa - dem Serviceunternehmen der Deutschen Reichsbahn, bei seinem Aufenthalt in Budapest durch eine Mentholzigarette betäubt worden.


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