Archiv Bürgerbewegung Leipzig e.V.

Gefördert durch die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur

Gefördert durch die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur

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Rumänen stimmten über Mandate in den örtlichen Räten abDie auf dem Rücken der Bevölkerung vollzogene Entschuldung des Landes seit 1982 führt zu katastrophalen Lebensverhältnissen.
Am 15. November kommt es im Zusammenhang mit der Kommunalwahl in Kronstadt (Braşov) zu einem Aufstand von ca. 20.000 Arbeitern. Die sozialen Proteste schlagen schnell in eine politische Revolte um. Das Rathaus und die Parteibüros werden besetzt und geplündert und auf dem Marktplatz Parteiunterlagen, Propagandamaterial und Ceauşescu-Porträts verbrannt.
Erst am Abend kann Polizei und Armee die Revolte stoppen. 300 bis 400 Menschen werden verhaftet, verurteilt oder zwangsumgesiedelt.

 

PDF Download: Bericht eines Zeitzeugen. Bild: subjug/iStockphoto„Es schien, als würden die Arbeiter kommen, um ihre Stimme abzugeben.“
Der Aufstand in Braşov ist der Ausgangspunkt einer ständig wachsenden Solidaritätsbewegung in der DDR.

 

Im Jahr darauf bildet dieses Ereignis den Hintergrund für den „euröpäischen Aktionstag Rumänien“.

 

Themenblock Rumänien

„Wie starb eigentlich John F. Kennedy?“

Der Personenkult in Rumänien gehört zu den exzessivsten im gesamten Ostblock. Lesen Sie hier mehr über "Ceauşescu, Partei, Vaterland".

„Das ist real existierender Sozialismus“

Im November 1988 erteilt die SED den Reformbedürfnissen der DDR-Bevölkerung eine klare Absage und überreicht die höchste DDR-Auszeichnung, den Karl-Marx-Orden, an den rumänischen Diktator.

Hilfe heißt Protest

Ende der 1980er Jahre mangelt es nicht an Versuchen der DDR-Führung, ihre Haltung gegenüber Rumänien zu rechtfertigen. Die SED schickt Korrespondenten nach Rumänien, die auf ihren Reisen zu ganz anderen Eindrücken kommen.

„Das hätte auch uns passieren können“

Innerhalb von 11 Tagen befreit sich das rumänische Volk von seinem Despoten. Doch dabei verlieren etwa 1.100 Menschen ihr Leben und 3.350 werden verletzt.

„Helpaction for Romania“

Auch nach der Revolution finden sich immer wieder Menschen die Hilfstransporte nach Rumänien organisieren. Anfang 1990 können sie dabei noch auf einen breiten gesellschaftlichen Konsens zur Solidarität bauen.


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