Archiv Bürgerbewegung Leipzig e.V.

Seit Vereinsgründung 1991 sammelt das Archiv die hinterlassenen Selbstzeugnisse der DDR-Opposition, der Bürgerbewegung und der in den Jahren 1989/90 entstandenen Initiativen und Parteien, um diese zu sichern, dauerhaft aufzubewahren, zu erschließen und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Das Archiv hat bereits mehrere tausend Aktentitel archiviert und erschlossen, mit denen die erste Artikulierung des politischen Protestes, Ursachen und Verlauf der Friedlichen Revolution und das Entstehen demokratischer Strukturen umfassend belegt werden. Mit der Sammlung des entsprechenden Schrift-, Bild- und Tongutes strebt das Archiv die Bildung möglichst vollständiger Überlieferungen zu Einzelpersonen und Gruppen der DDR-Opposition, zu Bürgerbewegungen und zu den im Herbst 1989 neu entstandenen Parteien und Initiativen an.

Der Archivbestand umfasst zurzeit ca. 250 lfm Archivgut. Weiterhin verfügt das Archiv über größere Bestände an Samisdatschriften, Zeitungen und Zeitschriften, Zeitungsausschnitten sowie Video- und Tonkassetten und über 2.700 Bücher und Schriften von Aufarbeitungsinitiativen. Die Fotosammlung ist in den letzten Jahren auf über 15.000 Fotos angewachsen.

Die Einsicht in die Bestände ist kostenlos und zu den Öffnungszeiten möglich. Die Benutzung der Archivalien wird in einer Benutzungsordnung geregelt. Darüber hinaus unterschreibt jeder Nutzer einen Benutzungsvertrag, mit dem er sich verpflichtet, bei Auswertung und Veröffentlichung der Archivalien das Stasi-Unterlagengesetz, bestehende Urheber- und Personenschutzrechte sowie schutzwürdige Belange Dritter (DSGVO) zu beachten. Den Benutzungsantrag und die Benutzungsordnung des Archiv Bürgerbewegung Leipzig finden Sie hier.

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