Archiv Bürgerbewegung Leipzig e.V.

Das Archiv Bürgerbewegung Leipzig bleibt vom 21. Dezember 2018 bis zum 6. Januar 2019 geschlossen.

Am 10. November 2018 findet in Leipzig der 3. Deutsch-Bulgarische Geschichtstag von 12.00 bis 17.30 Uhr statt. Veranstaltungsort ist die Leipziger Außenstelle der BStU (Dittrichring 24 in 04109 Leipzig).

Auf diesem Geschichtstag wird über den aktuellen Stand der deutsch-bulgarischen Geschichtsaufarbeitung informiert. Schwerpunkte der Tagung sind die Fluchten über den Eisernen Vorhang in Bulgarien und deutsch-bulgarische Projekte. Außerdem tritt der bulgarische Musiker Vasko Krypkata auf. Nähere Informationen zur Veranstaltung entnehmen Sie bitte dem Flyer.

des Arbeitskreises „Forum für Freiheit und Bürgerrechte“ vom 3. bis 8. Oktober 2018

Das Areal der früheren Bezirksverwaltung für Staatssicherheit Leipzig zwischen Dittrichring und Matthäikirchhof soll zu einem „Forum für Freiheit und Bürgerrechte“ weiterentwickelt werden. Während der Friedlichen Revolution führten die Montagsdemonstrationen seit dem 2. Oktober 1989 an dem Gebäudekomplex vorbei, der am 4. Dezember 1989 friedlich besetzt wurde. Als „Forum für Freiheit und Bürgerrechte“ wollen sich an diesem Ort neben bereits ansässigen Einrichtungen weitere Institutionen zusammenfinden und arbeiten. So wird aus dem einst einschüchternden Ort der Diktatur ein Zentrum lebendiger Demokratie und des Austausches von Generationen zu Zeitgeschichte, Gegenwart und Zukunft.

Beim „Herbstkino am Matthäikirchhof“ werden vom 3. bis 8. Oktober 2018 täglich um 19.00 Uhr Filme gezeigt, die sich mit der SED-Diktatur in der DDR, der Friedlichen Revolution und der Deutschen Einheit sowie dem nachfolgenden Transformationsprozess befassen. Bei schlechtem Wetter finden die Veranstaltungen im ehemaligen Stasi-Kinosaal (Eingang Goerdelerring 20) statt. Nähere Informationen zu den Filmen finden Sie hier.

3. Oktober 2018 - 19.00 Uhr - "Zug in die Freiheit"

4. Oktober 2018 - 19.00 Uhr - "Es ist nicht vorbei"

5. Oktober 2018 - 19.00 Uhr - "Raus aus der Haut"

6. Oktober 2018 - 19.00 Uhr - "Die Familie"

7. Oktober 2018 - 19.00 Uhr - "Erich Mielke - Meister der Angst"

8. Oktober 2018 - 19.00 Uhr - "Winter adé"

 

Im Arbeitskreis „Forum für Freiheit und Bürgerrechte“ arbeiten mit: Archiv Bürgerbewegung Leipzig e.V., Bürgerkomitee Leipzig e.V. - Träger der Gedenkstätte Museum in der „Runden Ecke“, Der Bundesbeauftragte für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR - Außenstelle Leipzig, Schulmuseum - Werkstatt für Schulgeschichte Leipzig, Stiftung Friedliche Revolution.

Als Kooperationspartner eines spannenden Projektes möchten wir folgenden Aufruf öffentlich machen:

100 Jahre Frauenwahlrecht: „Gebt uns Eure Stimme!“ Leipzigerinnen für Interviews gesucht - Die Louise-Otto-Peters-Gesellschaft e.V. sucht Leipzigerinnen im Alter von 16 bis 100+, die sich zum Thema Wahlen/Wahlrecht interviewen lassen möchten. Die Interviews werden ab Juli bis Dezember 2018 mit einem Podcast und bei Radio Blau öffentlich gemacht.

Was heißt eigentlich ‚demokratisch wählen‘? Vor 100 Jahren wurde in Deutschland das Frauenwahlrecht eingeführt. Zuvor waren Frauen faktisch von demokratischer Partizipation und Gleichberechtigung ausgeschlossen. Doch was bedeutet das Wahlrecht für Frauen heute? Diese Frage sollen Leipzigerinnen vor dem Hintergrund ihrer ganz eigenen Erfahrungen beantworten.

Die Zeitzeuginnen-Interviews dauern etwa 15 Minuten und finden im Rahmen des Projektes „Der lange Weg zur Demokratie für alle – 100 Jahre Frauenwahlrecht in Deutschland“ statt. Die Interviews werden zusammen mit Hintergrundinformationen bis Ende Dezember 2018 als Podcast beim Leipziger Radio Blau und auf einer Website öffentlich gemacht unter www.hup-le.de/audiothek/

Anmeldung für interessierte Frauen per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder telefonisch unter 0341-58 15 15 22 bzw. 0163-71 15 777. Hier der Zeitzeuginnen-Aufruf zum Download.

geben Sie diese ins Archiv Bürgerbewegung Leipzig e.V. (ABL) - lautet der Titel der neuesten Publikation des Archivs.

Auf 20 Seiten erfährt man, was im ABL alltäglich ist - das Einwerben und der Abschluss von Schenkungsvereinbarungen und Überlassungsverträgen, die Abholung der Materialen, deren Sichtung und Bewertung, die Bestandssicherung, der Schutz des nationalen Archivgutes, die archivarische Erschließung und Lagerung sowie letztlich auch die Nutzung v.a. durch Schüler, Studenten und Wissenschaftler.

Sie wollen wissen, wie im ABL mit Archivgut umgegangen wird, dann schauen Sie sich doch diese Broschüre hier einfach einmal an.

Seit Vereinsgründung sammelt das Archiv die hinterlassenen Selbstzeugnisse der DDR-Opposition, der Bürgerbewegung und der in den Jahren 1989/90 entstandenen Initiativen und Parteien, um diese zu sichern, dauerhaft aufzubewahren, zu erschließen und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Das Archiv hat bereits mehrere tausend Aktentitel archiviert und erschlossen, mit denen die erste Artikulierung des politischen Protestes, Ursachen und Verlauf der Friedlichen Revolution und das Entstehen demokratischer Strukturen umfassend belegt werden. Mit der Sammlung des entsprechenden Schrift-, Bild- und Tongutes strebt das Archiv die Bildung möglichst vollständiger Überlieferungen zu Einzelpersonen und Gruppen der DDR-Opposition, zu Bürgerbewegungen und zu den im Herbst 1989 neu entstandenen Parteien und Initiativen an. Der Archivbestand umfasst zurzeit ca. 220 lfm Archivgut. Weiterhin verfügt das Archiv über größere Bestände an Samisdatschriften, Zeitungen und Zeitschriften, Zeitungsausschnitten sowie Video- und Tonkassetten und über 2.500 Bücher und Schriften von Aufarbeitungsinitiativen. Die Fotosammlung ist in den letzten Jahren auf ca. 15.000 Fotos angewachsen.

Am Montag, den 2. Juli 2018 und am Freitag, den 6. Juli 2018 bleibt das Archiv Bürgerbewegung Leipzig ganztägig geschlossen.

Seit April 2006 erinnern in Leipzig Stolpersteine an ehemalige Bewohner der Stadt, die vom Nazi-Regime verfolgt und deportiert und die schließlich zu Tode gekommen waren. Am 23. November 2018 verlegt der Kölner Bildhauer Gunter Demnig neue Steine. Bisher liegen in Leipzig 480 Steine an 176 verschiedenen Orten.

Eröffnet wird die neue Wanderausstellung „Unsere Zukunft hat schon begonnen“ durch CUR-Gründer Walter Christian Steinbach, ehemaliger Regierungspräsident Leipzig-Westsachsen, am 7. Juni 2018, 17 Uhr im ehemaligen Stadtbüro des Oberbürgermeisters in der Katharinenstraße 2, 04109 Leipzig. Im Rahmen der Ausstellungseröffnung übernimmt das Archiv Bürgerbewegung Leipzig e.V. offiziell das umfangreiche Archiv des Christlichen Umweltseminars Rötha, welches damit für die öffentliche Nutzung und der Forschung zur Verfügung steht.

Die Schau ist vom 8. Juni bis 23. Juni 2018, Montag bis Sonnabend von 10 bis 18 Uhr im Stadtbüro der Öffentlichkeit zugänglich.

Die Wanderausstellung „Unsere Zukunft hat schon begonnen“ - Das christliche Umweltseminar Rötha und die Umgestaltung des Leipziger Südraums zeigt die verfehlte Umweltpolitik und die massive Zerstörung des Lebensraumes in der DDR. Am Beispiel der Braunkohleregion im Leipziger Südraum wird das Entstehen zivilgesellschaftlichen Engagements und Widerspruchs unter den Bedingungen der SED-Diktatur nachgezeichnet. Der jahrelange Protest des Christlichen Umweltseminars Rötha mündet nach der Friedlichen Revolution 1989 in ein wirtschaftliches, soziales und kulturelles Zukunftskonzept für eine geschundene Region. Nähere Informationen entnehmen Sie bitte diesem Flyer.

Die Ausstellung wurde unterstützt und gefördert mit Mitteln der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, die Zeitzeugeninterviews und Medienstation mit Steuermitteln auf Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtages beschlossenen Haushaltes.

Die Präsentation der Ausstellung in der Katharinenstr. 2 erfolgt in Kooperation mit dem Bürgerkomitee Leipzig e.V., Träger der Gedenkstätte Museum in der Runden Ecke und mit Unterstützung der Stadt Leipzig.

Am 30. Mai 1968 wurde gegen den Protest vieler Leipziger, verschiedener Institutionen sowie Personen aus dem In- und Ausland die Leipziger Universitätskirche St. Pauli gesprengt. Anlässlich des 50. Jahrestages dieses Ereignisses zeigt das Archiv Bürgerbewegung Leipzig e.V. vom 26. Mai bis zum 4. Juni 2018 im Foyer des Augusteums der Universität Leipzig die aktualisierte Ausstellung:

„Die ganze action hat geprägt“
Die Sprengung der Universitätskirche in Leipzig 1968 - Erinnerungen von Zeitzeugen


Die Ausstellung kann während der Öffnungszeiten des Augusteums besichtigt werden:
Montag bis Freitag: 6.00 bis 22.00 Uhr
Samstag: 6.00 bis 15.00 Uhr

Zwei kostenlose öffentliche Führungen durch den Kurator Achim Beier vom Archiv Bürgerbewegung Leipzig e.V. finden am Di, 29.05. und am Do, 31.05 jeweils um 17 Uhr statt.

Zur Ausstellung

Die Chronisten und Zeitzeugin vom Frauengefängnis Hoheneck Ellen Thiemann ist verstorben - Das Archiv Bürgerbewegung Leipzig e.V. hat ihren Nachlass übernommen.

Den Nachruf von Thomas Purschke können Sie hier lesen und herunterladen.

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok Ablehnen