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Tabelle zur chemischen Großindustrie im Raum Halle - Leipzig - Dessau, 1981 bis 1989

Der Umweltschutz hatte in der DDR offiziell einen hohen Stellenwert. In der Realität wurde er jedoch ökonomischen Interessen untergeordnet. Aufgrund der fehlenden Filter und Kläranlagen sowie der maroden Produktionsanlagen war die Wasser- und Luftverschmutzung in großen Städten und Industriegebieten häufig gesundheitsschädlich. Umweltdaten unterlagen deshalb in der DDR der Geheimhaltung, weshalb zahlreiche Umweltgruppen eigene Daten sammelten. Jürgen Hanisch war Amateurfotograf und Gründungsmitglied des Christlichen Umweltseminar Rötha (CUR). Er hat in den 1980er Jahren Umweltschäden und -aktionen dokumentiert. Hier: Farbfotografie, Querformat, Abb.: Abfotografierte Tabelle zu Standortbildungen der chemischen Großindustrie und Braunkohlerevieren im mitteldeutschen Raum ab 1890 bis 1979. Tabelle ist in zeitliche Phasen unterteilt.

  • Titel:
    Tabelle zur chemischen Großindustrie im Raum Halle - Leipzig - Dessau, 1981 bis 1989
  • Signatur:
    Foto 028-003-003
  • Archiv-Ort:
    AB Leipzig
  • Fotograf*in:
    Hanisch, Jürgen
  • Orte:
    Halle, Leipzig, Dessau, Böhlen, Espenhain, Schwedt, Schkopau, Merseburg, Piesteritz, Leipziger Südraum
  • Quellenangabe:
    Archiv Bürgerbewegung Leipzig / Jürgen Hanisch_Foto 028-003-003
  • Datum:
    1981 - 1989
  • Zusatzinfo:
    Quelle und Datierung unbekannt. Angegebene Datierung im Titel bezieht sich auf Entstehungszeitraum des Fotos.
  • Sachschlagwörter:
    Umweltschutz, Umweltverschmutzung, Industrie, Braunkohle
  • Bestand:
    Foto 028-003 Diverses, 1981 - 1989