Archiv Bürgerbewegung Leipzig e.V.

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StolpersteinAusstellung 160Die Arbeitsgruppe zur Koordinierung des Erinnerungsprojekts Stolpersteine in Leipzig präsentiert eine neue Wanderausstellung.

Sie ist vom 02.11. bis 20.11.2015 im Neuen Rathaus Leipzig, Martin-Luther-Ring, 1. Etage während der Öffnungszeiten (Mo – Do: 9-18 und Fr: 9-15 Uhr) zu sehen. Auf acht Panels werden Einzelschicksale im Kontext der nationalsozialistischen Herrschaftspraktiken skizziert. Damit wird das Besondere des Individuellen als dramatisches Beispiel einer Massenerscheinung verdeutlicht.

Am 03.11. und am 10.11 jeweils um 16.30 Uhr findet eine öffentliche Führung statt.

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Die Arbeitsgruppe zur Koordinierung des Erinnerungsprojekts Stolpersteine in Leipzig präsentiert eine neue Wanderausstellung. Sie ist vom 03.11. bis 20.11.2015 im Neuen Rathaus Leipzig, Martin-Luther-Ring, 1. Etage während der Öffnungszeiten (Mo – Do: 9-18 und Fr 9-15 Uhr) zu sehen. Auf acht Panels werden Einzelschicksale im Kontext der nationalsozialistischen Herrschaftspraktiken skizziert. Damit wird das Besondere des Individuellen als dramatisches Beispiel einer Massenerscheinung verdeutlicht.

Am 03.11. und am 10.11 jeweils um 16.30 Uhr findet eine öffentliche Führung statt.

Am 9. Januar 2015 riefen DDR Bürgerrechtler und Leipziger Montagsdemonstranten vor dem Hintergrund der eskalierenden Situation auf Leipzigs Straßen und Plätzen zum Dialog unter der Überschrift „Für ein Europa freier Bürger und offener Grenzen" auf. Daraus entstand ein Vorbereitungskreis, der die Offenen Diskussionsforen in der Leipziger Volkshochschule veranstaltete. Aus den Erfahrungen der Gesprächsforen haben die Organisatoren ein Positionspapier erarbeitet.

Der Bericht wurde am 25. Februar 2015 um 13.30 Uhr in die obere Wandelhalle des Leipziger Neuen Rathauses vorgestellt und anschließend dem Oberbürgermeister Burkhard Jung übergeben.

Den Bericht finden Sie hier.

Anlässlich des 70. Geburtstages erscheint zur Buchmesse im März 2014:

Widerstehen. Pfarrer Christoph Wonneberger

von Andreas Peter Pausch.

frontcover wonneberger HomepageChristoph Wonneberger gehörte zu den Wegbereitern der Friedlichen Revolution. Stets streitbar, war er für vorsichtig lavierende Kirchenfunktionäre genauso unbequem wie für die SED und ihre Staatssicherheit, die ihn massiv unter Druck setzten. Zum Aufgeben zwingen konnten sie ihn nie. Als Pfarrer der Dresdner Weinbergskirche kämpfte er für die Einrichtung eines »Sozialen Friedensdienstes« und begründete die Tradition der Friedensgebete, die er in Leipzig zu politischen Veranstaltungen mit systemsprengender Kraft entwickelte. So trug er wesentlich zum gewaltlosen Ausgang der Revolution '89 bei. Beharrlichkeit und Unbeugsamkeit prägten ihn ebenso wie der Drang nach Freiheit, Frieden und Gerechtigkeit. Seine Lebensgeschichte zeigt: Nichts muss so bleiben, wie es ist, und es lohnt sich zu widerstehen.

Herausgegeben von Uwe Schwabe im Auftrag des Archiv Bürgerbewegung Leipzig e. V.

Gefördert mit Mitteln der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur

Metropol-Verlag Berlin 2014

ISBN: 978-3-86331-184-1

Am Vortag des 24. Jahrestages des Mauerfalls findet am 8. November 2013 um 9.45 Uhr im Evangelischen Schulzentrum in Leipzig eine ganz besondere Geschichtsstunde statt.

In Anwesenheit des sächsischen Landesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen Lutz Rathenow und des Liedermachers Stephan Krawczyk wird die Ausstellung „Die DDR – Zwischen Repression und Widerspruch" am Evangelischen Schulzentrum eröffnet.

Weiter Informationen entnehmen Sie bitte der Pressemitteilung.

Dass ihre Arbeit nicht mehr finanziert wird ab 2014, dem Jahr des 25. Jubiläums von Friedlicher Revolution und Mauerfall, fürchten Opferverbände und Aufarbeitungsinitiativen. Sie konstatieren, dass Umfang wie Qualität der Aufarbeitung der SED-Diktatur außerhalb der Hochburgen zukünftig in Frage steht und haben sich deshalb mit einem offenen Brief an die Bundesregierung und die Verhandlungsführer der derzeitigen Koalitionsverhandlungen gewandt. Hintergrund ist, dass der Bundesstiftung Aufarbeitung ab kommendem Jahr erhebliche Mittel besonders für die dezentrale Projektfinanzierung fehlen werden.

Den offenen Brief finden Sie hier.

Ein großer Autor für die Bürgerrechte ist gestorben!

Das Archiv Bürgerbewegung Leipzig e.V. trauert um Erich Loest.

Bei seinen monatelangen Recherchen für sein Buch „Nikolaikirche" im Archiv Bürgerbewegung Leipzig haben wir einen stets aufmerksamen und kritischen Autor erlebt, für den die Friedliche Revolution, ausgehend von seiner Heimatstadt Leipzig, der glücklichste Moment in seinem Leben war.

Erich Loest war ein streitbarer Autor, der sich vor allem für die Aufarbeitung der Kommunistischen Diktatur eingesetzt hat. In seinen Romanen und Erzählungen setzte er sich immer wieder mit der deutschen Teilung und der Wiedervereinigung auseinander. Er war ein wichtiger Chronist deutsch-deutscher Geschichte. Mit seinem Buch und dem Film „Nikolaikirche" hat Erich Loest wesentlich dazu beigetragen, dass Leipzig heute als Stadt der Friedlichen Revolution weltweit bekannt und beachtet wird.

Wir werden Ihn sehr vermissen und denken an die Angehörigen.

Uwe Schwabe im Auftrag des Vorstandes des Archiv Bürgerbewegung Leipzig e.V.

Das Archiv Bürgerbewegung Leipzig e.V. stellt sich und einige seiner Sammlungsstücke am Dienstag, den 29. Januar 2013 um 18.00 Uhr im Café des Hauses der Demokratie, Bernhard-Göring-Straße 152 in 04277 Leipzig vor.

Im Anschluss besteht die Möglichkeit, die Räume des Archivs zu besichtigen.

Das Archiv Bürgerbewegung Leipzig bleibt vom 23. Dezember 2013 bis zum 1. Januar 2014 geschlossen.

samisdat 130 pixelZahlreiche Wissenschaftler, Studenten und Schüler haben in den vergangenen Wochen und Monaten im Archiv Bürgerbewegung Leipzig die verschiedensten Unterlagen und Dokumente eingesehen und für ihre Schüler- bzw. Studienarbeiten genutzt.

Eine dieser Arbeiten - ein Audio-Feature – sticht durch seine eher ungewöhnliche Form hervor. Es entstand im Rahmen eines Meisterschülerprojektes an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig. Das Audio-Feature „Samisdat – Gegenöffentlichkeit in der DDR“ von Simone Müller war am 28. November 2012 im Archiv Bürgerbewegung Leipzig zu hören. Die anwesenden Zuhörer waren beeindruckt von dieser ungewöhnlichen Präsentationsform.

Alle Besucher und Nutzer finden das Archiv ab 1. Juni 2012 zu den bisherigen Öffnungszeiten (Dienstag bis Freitag von 10:00 bis 16:00 Uhr) in der Bernhard-Göring-Straße 152 in 04277 Leipzig.
Die Telefon- und Faxnummer hat sich ebenfalls geändert. Sie erreichen uns künftig unter: 0341 / 30 65 175.

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