Archiv Bürgerbewegung Leipzig e.V.

Die Chronisten und Zeitzeugin vom Frauengefängnis Hoheneck Ellen Thiemann ist verstorben - Das Archiv Bürgerbewegung Leipzig e.V. hat ihren Nachlass übernommen.

Den Nachruf von Thomas Purschke können Sie hier lesen und herunterladen.

und Lesungen mit Peter Wensierski: Die unheimliche Leichtigkeit der Revolution. Wie  eine Gruppe junger Leipziger die Rebellion in der DDR wagte – Das Buch erzählt die Geschichte einer Gruppe junger Leute, die Ende der 1980er-Jahre in Leipzig für ein selbstbestimmtes Leben kämpften. Sie sind zwischen 17 und 25 Jahre alt und wollen, dass sich alles verändert. Sie leben in besetzten Wohnungen und treffen sich in den Hinterhöfen der heruntergekommenen Stadtteile Leipzigs. Sie streiten miteinander, verlieben sich und diskutieren. Aber am wichtigsten sind ihnen politische Aktionen, mit denen sie die Gefühle der Menschen erreichen können. Sie radikalisieren die Friedensgebete in der Nikolaikirche, bis sie den Platz und die Straßen davor erobern.

Sie können den Autoren Peter Wensierski für eine Lesung an Ihrer Schule buchen. Dabei tritt er jeweils mit einem Zeitzeugen auf, es werden originale Bild- und Tonaufnahmen eingespielt und es gibt Gelegenheit zur Diskussion. Nähere Informationen finden Sie hier.

Zur Terminansprache melden Sie sich direkt bei Frau Dr. Saskia Paul vom Archiv Bürgerbewegung Leipzig e.V.

Sponsor der Lesereise ist der Sächsische Landesbeauftragte zur Aufarbeitung der SED-Diktatur.

Um den neuen Anlauf für ein Freiheits- und Einheitsdenkmal in Leipzig zu versachlichen, haben die Stiftung Friedliche Revolution und das Archiv Bürgerbewegung Leipzig e.V. den ehemaligen Bundestagsabgeordneten Gunter Weissgerber gebeten, eine Dokumentation zum Thema zu erarbeiten. Sie soll zugleich allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern helfen, sich über die Entstehung der Denkmalsidee und über die vielfältigen Diskussionen auf dem Weg ihrer Verwirklichung zu informieren.

Ab dem 18. Oktober 2017 kann diese Dokumentation auf den Internetseiten des Archiv Bürgerbewegung Leipzig e.V. - unter dem Stichpunkt "Denk-Mal" und der Stiftung Friedliche Revolution (http://www.stiftung-fr.de) eingesehen und heruntergeladen werden. Die in der Dokumentation enthaltenden Briefe, E-Mails und Statements veranschaulichen in beeindruckender Weise das zähe Ringen um ein Denkmal in Leipzig, die Widerstände und das Scheitern.

Nähere Informationen finden Sie in dieser Pressemitteilung.

Am Montag, den 30. April 2018 und am Freitag, den 11. Mai 2018 bleibt das Archiv Bürgerbewegung Leipzig ganztägig geschlossen.

des Buches "Die unheimliche Leichtigkeit der Revolution. Wie eine Gruppe junger Leipziger die Rebellion in der DDR wagte" am Sonntag, den 8. Oktober 2017 um 20.00 Uhr im UT Connewitz (Wolfgang-Heinze-Strasse 12a in 04277 Leipzig). Eintritt 5 €

Eine Lesung zum Lichtfest 2017 untermalt durch Video, Ton und Bild.

Das Archiv Bürgerbewegung Leipzig e.V. bleibt am Montag, den 2. Oktober 2017 und am Montag, den 30. Oktober 2017 ganztägig geschlossen.

Das Buch "Die unheimliche Leichtigkeit der Revolution" von Peter Wensierski erzählt "wie eine Gruppe junger Leipziger die Rebellion in der DDR wagte" - die wahre Geschichte einer Gruppe junger Leute, die Ende der achtziger Jahre in Leipzig lebte. Sie planen verwegene Demonstrationen und stellen auf abenteuerliche Weise verbotene Flugblätter, Fotos und Filmaufnahmen her.

Das Buch ist vor wenigen Tagen erschienen und wird während der Buchmesse präsentiert. Am Freitag, den 24. März 2017 um 19.00 Uhr im Zeitgeschichtlichen Forum Leipzig (Grimmaische Straße 6).

Am Sonnabend, den 25. März 2017 um 18.30 Uhr Open-Air-Lesung an authentischen Orten (Treffpunkt: Eingang City-Tunnel, ehemaliges Untergrundmessehaus) und ab 20.00 Uhr sind Videos, Fotos und Audios zum Buch zu sehen und zu hören im Museum in der "Runden Ecke" (ehem. Stasikinosaal, Dittrichring 24).

Begleitveranstaltung zur Plakatausstellung „'Verordnete Solidarität'. Der Umgang mit 'Fremden' in der DDR“

Unveröffentlichtes Filmmaterial zu rechter Subkultur in der DDR und Nachwendezeit wird am 9. März 2017 um 19 Uhr in der BStU-Außenstelle Leipzig (Dittrichring 24, 04109 Leipzig) gezeigt.

 
Filmausschnitte + Gespräch mit Peter Wensierski
Moderation: Andreas Peter Pausch (Archiv Bürgerbewegung Leipzig e.V.)
 
Peter Wensierski, ehemaliger DDR-Korrespondent und Redakteur des ARD Magazins Kontraste, gilt als kritischer Beobachter der DDR-Gesellschaft. Er zeigt bisher unveröffentlichtes Filmmaterial über ostdeutsche Neonazis, Hooligans und rechtsextreme Jugendliche aus den Jahren 1988 bis 1992.
Trotz eines ab 1985 verhängten Einreiseverbots gelang es Wensierski mit geschmuggelten Kameras seltene Filmaufnahmen mit Skinheads und jungen Neonazis von Oppositionellen in Ost-Berlin anfertigen zu lassen. Die Aufnahmen zeigen ideologisch gefestigte junge Männer, deren Gruppierung – entgegen der offiziellen Deutung – nicht vom Westen gesteuert wurde. Weitere Filme zeigen Ausschnitte aus dem Alltag rechter Subkultur nach dem Fall der Mauer - darunter sind Interviews mit rechten Jugendlichen sowie Aufnahmen von Auseinandersetzungen zwischen Hooligans und Polizei in Leipzig. Den Abschluss der Vorführung bildet eine dokumentarische Filmbeobachtung auf dem Berliner Alexanderplatz nach dem 3. Oktober 1990.
 

Der Eintritt ist frei.
Eine Veranstaltung des Archiv Bürgerbewegung Leipzig e.V. in Kooperation mit der BStU-Außenstelle Leipzig.

Im Herbst 2016 erhielt das Archiv Bürgerbewegung Leipzig e.V. von Hinrich Kley-Olsen (www.mauerfall-berlin.de) eine großzügige Schenkung von fast 200 Büchern zu Repression, Opposition und Widerstand in der SBZ/DDR. Diese wurden mittlerweile erschlossen und stehen den Nutzern in der Präsenzbibliothek des Archivs kostenfrei zur Verfügung.

Stolpersteinverlegung am 19. September 2016Am 19. September 2016 wurden in Leipzig weitere 27 STOLPERSTEINE verlegt. Vor den ehemaligen Wohnorten ermordeter Leipziger Mitbürger verlegte der Kölner Bildhauer Gunter Demnig diese Erinnerungsmale ebenerdig in den Gehweg.

Der Stolperstein für Ingeborg Gebhardt wurde auch stellvertretend für all die namenlosen Kinder mit dem gleichen Schicksal verlegt. Aufgrund einer angeborenen geistigen Behinderung befand sich die 1933 geborene kleine Ingeborg von 1936 bis zum 27. September 1940 im Katharinenhof Großhennersdorf. Am 2. Oktober 1940 wurde sie nach Pirna-Sonnenstein verlegt und dort ermordet.

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