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Sengewald, Matthias

Matthias Sengewald reflektiert die Bedeutung der Friedensgebete in der Leipziger Nikolaikirche für die Massendemonstrationen im Herbst 1989. Das damit vermittelte christliche Menschenbild hatte für ihn einen wichtigen Einfluss auf die weitgehend friedlichen Ereignisse und den Umgang mit den „Tätern“. Diese sollten schließlich mit ehrlicher Arbeit ihr Geld verdienen, wie es die Demonstranten forderten („Stasi in die Volkswirtschaft“) und nicht per se ins Gefängnis.

 

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Lebenslauf

  • geb. 1955 in Ostritz
  • 1971 Beruf mit Abitur als BMSR – Techniker
  • 1973 – 1978 Diakonausbildung in Moritzburg bei Dresden
  • 1978 Diakon in Dresden-Leuben, Arbeitskreis „Christen im Sozialismus“
  • 1983 Jugendwart im Jugendpfarramt in Leipzig
  • seit 1986 Jugendwart in Erfurt

 

Matthias Sengewald (l.) auf dem Statt-Kirchentag während des ev. Kirchentages vom 6.-9. Juli 1989 in Leipzig während einer Podiumsdiskussion mit Erhard Eppler. Matthias Sengewald (am Mikrophon) auf dem Statt-Kirchentag während des ev. Kirchentages vom 6.-9. Juli 1989 in Leipzig während einer Podiumsdiskussion mit Erhard Eppler. Einladung des Jugendpfarramtes Leipzig zur Aktion „Mobil ohne Auto“ im Juni 1984 Gedächtnisprotokoll zum Treff der AG Friedensdienst am 2.4.1985 zur Auswertung des Friedensseminars am 9./10.3.1985

 

Ausstellung / Aktuell


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Im Jahr 2010 wollen wir zwei Ausstellungsprojekte mit Unterstützung der Bundesstiftung Aufarbeitung realisieren.  


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