Streller, Heino

Heino Streller"1985 bis 1987 bin ich weiß geworden."

Nicht zuletzt durch sein andere begeisterndes Naturell stieg Heino Streller bis in die FDJ-Kreisleitung Borna auf. Kultur und Musik war sein Aufgabengebiet. Der wohl vorprogrammierten Karriere in der SED folgte der Absturz mit Anfang 30. In einer weltanschaulichen und privaten Krisis wurde er Mitte der 1980er Jahre aus der SED suspendiert und aus der FDJ-Kreisleitung entlassen. Im Braunkohletagebau wuchs sein Engagement für Umweltfragen. Aus der Gesellschaft für Natur und UmweltGesellschaft für Natur und Umwelt (GNU)
Die GNU wurde 1980 gegründet. Träger waren regionale Arbeitsgruppen von Natur- und Heimatfreunden. Die GNU war im Kulturbund der DDR verankert. Sie setzte sich für die Erhaltung der Umwelt ein, so u.a. für den Arten-, Natur- und Landschaftsschutz.
Nach 1989 setzt der GNU unter der Bezeichnung „Bund für Natur und Umwelt“ seine Arbeit fort.
kommend gehörte er zu den Mitbegründern der Grünen Partei in Borna im Dezember 1989. Jetzt fiel ihm seine politische Vergangenheit auf die Füße und verhinderte ein parlamentarisches Mandat.

 

 

Lebenslauf

 

Als FDJ-Funktionär fördert Heino Streller verschiedene Künstler und Nachwuchsbands. Der Westberliner Kommunist Ronald M. Schernikau ging 1986 nach Leipzig, um Literatur zu studieren. Überlegungen von Heino Streller für die Arbeit an Runden Tisch. Einladung für die Arbeitsgruppe „Bildung und Erziehung“ des Runden Tisches in Borna.