Leipziger Zentraltreffen

Ab etwa 1967 gründeten sich erste Regionalgruppen in verschiedenen Städten der DDR. Diese Regionalgruppen veranstalteten dann jährliche Gesamttreffen - meist Anfang März - in Leipzig. Bei der Zusammenkunft im Jahr 1974 nahmen beispielsweise Bausoldaten aus den Städten Leipzig, Dresden, Karl-Marx-Stadt (Chemnitz), Cottbus, Görlitz, Potsdam, Halle, Rostock und Werdau teil. (BStU MfS, ASt Leipzig HA XX/4 1260 Bl.518.) In Gemeindehäusern der Stadt Leipzig wurden diese gemeinsamen Zusammenkünfte durchgeführt. Die Initiatoren der Veranstaltungen setzten sich im Wesentlichen aus Pfarrern, Theologiestudenten in Leipzig und "Standortpfarrern"(d.h. Pfarrer, die in der Nähe der Einsatzorte der Bausoldaten ihren Pfarrdienst verrichteten) zusammen. Aus den Zentraltreffen der ehemaligen Bausoldaten entwickelten sich später etwas größere Friedensseminare. Das erste Leipziger Friedensseminar fand im Jahr 1982 unter dem Thema "Was macht uns sicher? In der Leipziger Michaeliskirche statt. Anfänglich hatte das Treffen mit einer Zahl von rund 20 Bausoldaten stattgefunden und erreichte zu Beginn der 1980er Jahre Teilnehmerzahlen von rund 200 Personen. Mitte der 1980er Jahre verringerte sich die Zahl allerdings wieder auf rund 30 Personen und ab 1986 fanden keine Treffen mehr statt.

   
Dokument zum Leipziger Zentraltreffen Dokument zum Leipziger Zentraltreffen Dokument zum Leipziger Zentraltreffen  
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